FINAL CUT
Marburger Kinder- & Jugendfilmfestival
21. bis 28. Juni 2026

Die Kinderjury 2026 in ihrem Jurybereich.
Preisträger Kinderjury 2026
Der Sommer, als (m)ich meine Geschichte fand - I Accidentally Wrote a Book -
Ungarn/Niederlande 2024, Regie: Natascha Beller, 95 Min., FSK 6, empf. ab 10 Jahren
Der Preisträger 2026 der Kinderjury ist der ungarisch-niederländische Film „Der Sommer, als ich mich (m)eine Geschichte fand - I Accidentally Wrote a Book -“ Der Film erzählt die Geschichte der jungen Nina, die sehr früh ihre Mutter verloren hat und nun mit ihrem Vater und ihrem jüngeren Bruder zusammenlebt. Die Familie hält liebevoll zusammen, aber die Mutter, an die Nina und ihr Bruder keine konkreten Erinnerungen haben, fehlt ihnen allen sehr. Nina träumt davon Schriftstellerin zu werden und schreibt ihre Erlebnisse auf. Unterstützung erhält sie dabei von der älteren Nachbarin, die ebenfalls Schriftstellerin war. In diesem Sommer, der Ninas Alltag beschreibt, geschehen Ereignisse und Begegnungen, die das Leben von besonders Nina und ihrer Familie entscheidend verändern werden.
Besonders herauszuheben ist, dass der Film ausschließlich aus der Perspektive von Nina erzählt wird. An manchen Stellen durchbricht er sogar die 4. Wand und Nina wendet sich direkt ans Publikum. Auf diese Weise wird der Zuschauer sehr nah an die Figuren und deren Gefühle herangeführt und kann die vielfältigen Emotionen gut nachvollziehen. Im Laufe der Geschichte durchleben nahezu alle Charaktere eine Entwicklung weshalb am Ende des Films niemand dieselbe Person wie zu Beginn ist.
Hervorragend war die schauspielerische Leistung aller Protagonisten, wobei insbesondere die Kinderdarsteller lobend hervorgehoben werden können. Ihre ausdrucksstarke Präsenz in Mimik und Gestik haben die Figuren sehr glaubwürdig gemacht.
Der Film visualisiert das Geschehen durch die Nutzung einer breiten Palette von unterschiedlichen Einstellungsgrößen und Perspektiven, die immer nah an den Inhalten der einzelnen Szenen ausgerichtet sind. Sehr ungewöhnlich und gelungen sind unterschiedlichste Effekte, so werden Sprache und Wörter grafisch in die Bilder eingesetzt und erfahren so eine besondere Gewichtung. Damit wird auch unterstützt, dass Literatur nicht nur eine wichtige Rolle für Nina sondern für die gesamte Thematik des Films spielt. Weitere Themen wie Freundschaft, Familie, Verlust, Erwachsen-Werden und Akzeptanz sind ein großer Bestandteil von Ninas Geschichte.
Zur Untermalung der Szenen wird sehr häufig Musik in unterschiedlichen Stilen werwendet und auch eigenständig Lieder sind unterlegt, was die Szenen dramaturgisch sehr unterstützt.
Wir empfehlen diesen wunderschönen Kinderfilm allen Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 14 Jahren., die sich von einer emotionalen Geschichte berühren lassen wollen.
DER FILM LÄUFT AKTUELL IM KINO!
Lobende Erwähnung Kinderjury 2026
Plitsch Platsch Forever
Schweiz 2026, Regie: Natascha Beller, 87 Min., FSK noch offen, empf. ab 7 Jahren
In diesem Jahr möchte, die Kinderjury auch eine Lobende Erwähnung für den Film „Plitsch Platsch Forever“ aussprechen, der sie auch sehr beeindruckt hat. Er zeigt am Beispiel einer drohenden Freibadschließung wie wichtig Freundschaften und Zusammenhalt sein können und was auch Kinder erreichen, wenn sie sich zusammenschließen und für eine Sache gemeinsam kämpfen. Mit großem Engagement und vielfältigen Ideen wollen sie ihr Freibad retten, was im Sommer für sie wie ein zweites Zuhause ist.
Dabei schließen sie neue Freundschaften, entwickeln sich weiter und lernen etwas über Demokratie und Gemeinschaft.
In variantenreichen Bildern und mit dramaturgischen Rückblicken wird der Kampf um das Freibad fröhlich sommerlich in Szene gesetzt.
Diesen Film, der im Sommer 2026 in die Kinos kommt, empfehlen wir allen Kindern zwischen 6 und 12 Jahren und deren Familien.
DER FILM KOMMT AM 9. JULI INS KINO!
Preisträger Jugendjury 2025
Mum don´t love me no mo‘ / Verstoßene - Kein Zuhause bei Maman
Frankreich 2024, Regie & Buch: Grégory Lucilly, 94 Min., OmU, FSK 16, empf. ab 16 Jahren
Als Preisträger der Jugendjury von FINAL CUT 2026 wurde der Film „Mum don’t love me no mo‘“ ausgewählt. Die Jury war besonders von der Art und Weise, wie der Film es geschafft hat seine emotionale und reale Thematik überzeugend zu vermitteln, beeindruckt.
Der 15-jährige Thomas möchte Breakdance-Profi werden und seine ältere Schwester Audrey hat bereits eine kleine Tochter.
Plötzlich werden die Drei von ihrer alleinerziehenden Mutter aus dem Haus geworfen und kommen notgedrungen bei ihrem bisher abwesenden Vater und seiner neuen Familie unter.
Dort versuchen sie mit ihrer neuen Realität zurecht zu kommen, was Thomas nur durch den Hip Hop gelingt. Audrey versucht währenddessen die Beziehung zu ihrem Ex-Partner wieder zu beleben, was kläglich scheitert. Nach einem Gewaltausbruch wird Thomas in einer geschlossenen Erziehungsanstalt untergebracht, wo er lernen muss seine Probleme ohne Aggressionen zu lösen. Bis er es schafft der Verwirklichung seiner Träume näher zu kommen muss er noch mit vielen Rückschlägen klarkommen.
Besonders beeindruckt hat uns die facettenreiche Themenauswahl, welche von Familiekonflikten bis zu Perspektivlosigkeit und häuslicher Gewalt reicht. Dies hat besonders durch die überzeugende Schauspielkunst für Emotionalität gesorgt, wodurch der Film dauerhaft spannend war. Dadurch konnte man sich gut in die Charaktere hineinversetzen, ihre Emotionen nachvollziehen und sie auf dem Weg zur Selbständigkeit und Verantwortung begleiten. Unterstützt wurde dies auch durch eine dynamische Kameraführung, die nah den Akteuren folgte und auch immer wieder die ästhetische Landschaft der Insel La Réunion kontrastierend zum Alltagsgeschehen hervorhob.
Der Film arbeitet mit einer sehr besonderen Schnittfolge in dem er beispielsweise in einer Szene mehrere Akteure aus dem Leben der Geschwister durch wechselnden Fokus an einem Ort vereint.
Auf der Dialogebene nutzt der Film zeitgemäße harte Sprache, die sehr zu dem emotional aufgeladenen Alltag der Jugendlichen passt.
Wesentliche musikalische Akzente setzt der Film mit dem Einsatz von Hip Hop Musik, die den Traum von Thomas akustisch zum Ausdruck bringt. In emotional stark aufgeladenen Szenen wird bewusst auf die Untermalung von Musik verzichtet, um die dort stattfindende Gewalt exzessiver wirken zu lassen.
Wir empfehlen dieses berührende Sozialdrama allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab 16 Jahren, die bereit sind diese ernsten Thematiken und die Komplexität der Charaktere differenziert zu betrachten und einzuordnen.
DER FILM KOMMT AM 23. JULI INS KINO!
PROGRAMM 2026
Die Planungen für 2026 laufen noch und werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert.
Kinderfilme
Der letzte Walsänger
Deutschland 2025, Regie: Reza Memari, 95 Min., FSK 6, empf. ab 8 Jahren
So 21.6.2026, 14:30 Uhr + Do 25.6.2026, 15:30 Uhr
In dem turbulenten Unterwasser-Abenteuer DER LETZTE WALSÄNGER steht alles im Zeichen von Freundschaft und Familie. Vincent ist ein junger Buckelwal und Nachfahre des letzten großen Walsängers, dessen magischer Gesang einst die Ozeane beschützte. Von ihm hat er gelernt, wie mächtig ein Lied sein kann. Doch seit dem Verlust seiner Eltern zweifelt Vincent zunächst an seinen Fähigkeiten. Als sich der Leviathan, ein gefürchtetes Seeungeheuer, aus einem schmelzenden Eisberg befreit und mit seiner giftigen Tinte die Unterwasserwelt bedroht, liegt es plötzlich an Vincent, die Meere mit einem neuen Lied zu retten. Unterstützt wird er auf seiner abenteuerlichen Reise von Walter, einem etwas pedantischen Schiffshalterfisch, sowie Darya, einer furchtlosen Orca-Kämpferin. Gemeinsam erlebt das Trio eine außergewöhnliche Reise voller Gefahren und Überraschungen. Dabei muss Vincent seine Ängste überwinden und entdeckt mit Hilfe seiner treuen Freunde die Kraft für sein eigenes Lied: Nun kann er mutig die Ozeane beschützen.
Hola Frida!
Frankreich, Kanada 2024, Regie: André Kadi, Karine Vézina, 82 Min., FSK 6, empf. ab 6 Jahren
Mo 22.6.2026, 15:30 Uhr
Das ist die Geschichte eines ganz besonderen Mädchens. Ihr Zuhause ist Coyoacán in Mexiko – ein lebendiger Ort voller Farben, Musik und Magie. Frida ist neugierig, mutig und voller Energie. Sie beobachtet, entdeckt, träumt – und wenn das Leben ihr Schwierigkeiten in den Weg stellt, begegnet sie ihnen mit Fantasie und Kreativität.
Was sie noch nicht weiß: Ihr besonderer Blick auf die Welt wird sie später zu einer der berühmtesten Künstlerinnen aller Zeiten machen.
"Hola Frida" erzählt mit Wärme, Humor und Poesie von der Kindheit Frida Kahlos – und davon, wie Fantasie Mut schenken kann. Ein farbenreiches Familienerlebnis, das berührt, inspiriert und nachklingt.
Der Sommer, als (m)ich meine Geschichte fand
- I Accidentally Wrote a Book - Marburger Premiere
Ungarn/Niederlande 2024, Regie: Natascha Beller, 95 Min., FSK 6, empf. ab 10 Jahren
Di 23.6.2026, 15:30 Uhr & Fr 26.6.2026, 14:30 Uhr
Die aufgeweckte Nina wächst in einer kreativen Familie auf – ihr Vater arbeitet als Filmemacher, während ihr Bruder gerne Zaubertricks vorführt. Sie selbst träumt davon, Schriftstellerin zu werden. Mithilfe ihrer schrulligen Nachbarin wagt sie sich an ihre erste Geschichte und wird dabei selbst zur Hauptfigur. So schreibt sie über das Zusammenleben mit ihrer Familie, ihren Alltag in der Schule und auf dem Sportplatz sowie ihre erste Liebe. Dabei taucht sie im Laufe der Zeit immer tiefer in das Leben ihrer früh verstorbenen Mutter ein.
Durch den Zusammenhalt in ihrer Familie und nicht zuletzt durch das Schreiben findet sie nach und nach einen Weg, ihre Trauer zu verarbeiten und verhilft nebenbei ihrem seit langem alleinstehenden Vater zu neuem Glück.
Der frechste Troll der Welt Premiere vor Bundesstart
Dänemark 2026, Regie: Jan Rahbek , 77 Min., FSK noch offen, empf. ab 6 Jahren
Mi 24.6.2026, 15:30 Uhr + Sa 27.6.2026, 14:30 Uhr
Der kleine Troll Billy ist im Quatsch machen einfach unschlagbar. Auf seiner Lieblings-Fledermaus fliegt er von einem Schlamassel in den nächsten. Eigentlich soll der kleine freche Billy der nächste Höhlenmeister werden und die Troll-Familie vor den fiesen Menschen beschützen. Aber stattdessen sehnt er sich nach gefährlichen Abenteuern. Neugierig und im Herzen mutig schleicht er sich ans Tageslicht in die streng verbotene Menschenwelt. Mit Schwester Borra an seiner Seite entdeckt er jedoch, dass ihr Zuhause in großer Gefahr schwebt. Die Menschen wollen einen gigantischen Freizeitpark darauf bauen und die Baustelle bringt das trollige Höhlenhaus zum Einsturz. Das muss verhindert werden – zur Not mit Kran-Entführung, Feuerlöschern und bewaffneten Fledermäusen. Ein turbulentes Abenteuer nimmt seinen Lauf, in dem die kleinen Trolle nicht nur ihr Zuhause retten müssen, sondern auch die Schönheit der Natur wiederentdecken, neue Freunde finden und den Menschen ganz viel leckere Eiscreme vor der Nase wegschnappen. Denn Billy muss seinem Ruf gerecht werden – und er ist eindeutig DER FRECHSTE TROLL DER WELT!
Plitsch Platsch Forever Premiere vor Bundesstart
Schweiz 2026, Regie: Natascha Beller, 87 Min., FSK noch offen, empf. ab 7 Jahren
So 28.6.2026, 11:30 Uhr
POLA (11) will das Freibad „Plitsch Platsch“ vor der Schliessung retten, damit ihre beste Freundin zurückkommt. Deren Eltern, Pächter des Cafés, sind ausgewandert, als die Badi geschlossen wurde. Doch die Freundin kommt nicht wieder und Pola lernt Altes loszulassen und für eine grössere Sache einzustehen. Am Ende hat sie nicht nur den Kampf für das Bad gewonnen, sondern auch neue Freundschaften.
Der Film hat am 27.6.2026 beim Filmfest München seine Deutschlandpremiere, Wir dürfen ihn daher erst am 28.6.2026 in einer exklusiven Vorpremiere zeigen!
Jugendfilme
DJ Ahmet Marburger Premiere
Mazedonien, Tschechische Republik, Serbien, Kroatien 2025, Buch + Regie: Georgi M. Unkovski, 99 Min., FSK 12, empf. ab 12 Jahren
So 21.6.2026, 17:00 Uhr & Fr 26.6.2026, 17:30 Uhr
Beats vom Traktor: Wenn der 15-Jährige Schafhirte Ahmet durch die nordmazedonische Hügellandschaft tuckert, wummern basslastige Songs aus seiner selbstgebastelten Soundanlage. Die elektronischen Klänge verheißen einen Ausweg aus der konservativen Dorfgemeinschaft. Leider ist die nächste Disco unerreichbar weit entfernt, die örtliche Download-Geschwindigkeit katastrophal und sein strenger Vater versucht alles, um ihm die Liebe zur Musik auszutreiben. Einzig sein stummer Bruder Naim teilt seine Begeisterung – bis die wunderschöne Aya auf Heimaturlaub aus dem fernen Deutschland bei den Nachbarn einzieht. Die Neue hat nicht nur einen ausgezeichneten Musikgeschmack, unbändigen Freiheitswillen und ein Faible für Tiktok-Tänze, sondern auch ein Handy mit unbegrenztem Datenvolumen im Gepäck. Bei heimlichen Raves auf dem Acker kommen sich die beiden im Takt der Musik unweigerlich näher – dumm nur, dass ihre Hand bereits einem Anderen versprochen ist. Um die anstehende Vermählung zu verhindern, startet Ahmet mit Aya einen verzweifelten Versuch, sich aus den Traditionen zu befreien.
Cotton Queen
Deutschland, Frankreich, Palästina, Sudan 2025, Buch + Regie: Suzannah Mirghani, 93 Min., FSK 12, empf. ab 14 Jahren
Mo 22.6.2026, 17:30 Uhr
Nafisa (15) lebt in einem traditionellen Baumwolldorf im Sudan. Sie hat Sommerferien und muss mit ihren Freundinnen bei der Baumwollernte ihrer Großmutter helfen. Außerdem ist sie zum ersten Mal verliebt – in einen Jungen aus dem Dorf.
Ihre Großmutter Al-Sit, die geachtete Matriarchin, hält die Fäden des Dorfs fest in ihren Händen und gibt ihr Wissen an Nafisa weiter.
Die Ankunft von Nadir, einem jungen sudanstämmigen Geschäftsmann aus dem Ausland, droht das Leben des Dorfs durch neue Technologien im Baumwollanbau zu erschüttern. Nafisas Eltern wittern die Chance, ihre Tochter mit Nadir zu verheiraten und so den Wohlstand der Familie zu vergrößern.
Hin- und hergerissen zwischen den Forderungen ihrer Familie und ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit muss Nafisa ihren eigenen Weg zwischen Tradition und Moderne finden.
Als wäre es leicht
Deutschland 2026, Regie: Milan Skrobanek, 90 Min., FSK 12, empf. ab 14 Jahren
Di 23.6.2026, 17:30 Uhr
Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft. Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos bzw. blind sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden.
Hinweis: Alle Vorstellungen dieses Films verfügen über Untertitel für Gehörlose, die Audiodeskription ist über die GRETA-App zugänglich.
Praxisleitfaden Inklusion und Film
Nulpen
Deutschland 2025, Regie: Sorina Gajewski, 81 Min., FSK 12, empf. ab 13 Jahren
Mi 24.6.2026, 17:30 Uhr
Eine Zwille wird geladen, der Stein fliegt und klirr - das Fenster des Nachbarn geht kaputt. Ramona und Nico sind Freundinnen, faule Lappen und frisch aus der Schule. Doch anstatt sich Gedanken um ihre Zukunft zu machen, lassen sie sich lieber von dem hitzigen Berliner Sommer erschlagen. Als sie einen geliebten Nachbarsvogel freilassen, müssen sie fliehen - in die politisch aufgeladene Welt, auf die sie eigentlich keine Lust haben. Ein Roadtrip durch Berlin beginnt - allerdings zu Fuß. Auf ihrer ziellosen und halbherzigen Suche nach dem entflogenen Federvieh und dem kleinen Bruder, ringen sie um ihre Freundschaft, den Glauben an sich selbst und stolpern unerwartet in andere hoffnungsgebende Lebensgeschichten.
Mum don´t love me no mo' Premiere vor Bundestart
Frankreich 2024, Regie & Buch: Grégory Lucilly, 94 Min., OmU, FSK 16, empf. ab 16 Jahren
Do 25.6.2026, 17:30 Uhr & Sa 26.6.2026, 17:00 Uhr
Thomas lebt mit seiner Schwester und ihrem Neugeborenen auf La Réunion und verbringt seine Zeit vor allem mit Breaking. Für ihn ist das mehr als ein Hobby: Es ist Ausdruck, Freiheit und Selbstbehauptung. Sein größter Traum ist es, einen Breaking-Wettbewerb zu gewinnen und nach Frankreich zu ziehen, um dort ein neues besseres Leben zu beginnen.
Als ihre Mutter die drei unerwartet vor die Tür setzt, bricht ihre Welt zusammen. Sie werden zum von ihnen entfremdeten Vater geschickt, den sie kaum kennen und der längst in einer neuen Familie lebt. Auch wenn er versucht, auf die beiden rebellischen Jugendlichen einzugehen, entstehen immer wieder Konflikte.
Thomas sucht neue Wege, um Freiräume zu schaffen und gleichzeitig den Erwartungen seines Vaters gerecht zu werden. Seine Schwester reagiert unterschiedlich auf die Situation, teils unterstützend, teils herausfordernd. Die Begegnung mit ihm, die Konfrontation mit Enttäuschung und dem Gefühl, unerwünscht und unpassend zu sein in der scheinbar perfekten, kleinbürgerlichen Welt des Vaters, prägen die Geschwister in dieser entscheidenden Lebensphase.
Änderungen und Irrtümer vorbehalten
JURY
Du hast Lust bei Final Cut 2026
vom 21.-27. Juni als Jurymitglied dabei zu sein?
-
Du bist zwischen 9 und 13/14 Jahre alt? Dann bist du richtig für die Kinderjury!
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Du bist zwischen 15 und 20 Jahre alt? Dann sei bei der Jugendjury dabei!
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Du hast Lust viele Filme zu sehen, mit anderen Jurymitgliedern darüber zu reden und den Preisträger auszuwählen.
-
Du hast während des Festivals genug Zeit.
geplanter Zeitaufwand: - Änderungen möglich -
Kinderjury: So, 21.6., 10.00-18.30 Uhr, Mo 22.6. bis Do 25.6. jeweils 15.15-18.30 Uhr, Fr 26.6. 11.00-14.00 Uhr
Jugendjury: So 21.6., 10.00-13.00 Uhr und 16.45-20.30 Uhr, Mo 22.6. bis Do 25.6. jeweils 16.45 - 20.30 Uhr, Fr 26.6. 17.00-20.00 Uhr
Du wirst während des Festivals von uns betreut und kommst kostenlos in die Filme.
Den Bewerbungsbogen für die Jury findest du hier. Du musst ihn ausfüllen und unterschreiben lassen, dass deine Eltern mit der Bewerbung einverstanden sind.
Vergiss nicht zusätzlich eine kleine Filmkritik zu schreiben. Nur so ist deine Bewerbung vollständig.
Schicke dann alles an:
Cineplex Marburg, Final Cut, Biegenstraße 8, 35037 Marburg. Natürlich kannst du den Umschlag auch zu den Öffnungszeiten des Kinos an der Kasse abgeben.
Hast du noch Fragen? Schreibe eine Mail an: marburg(at)cineplex.de
Festival
FINAL CUT
Marburger Kinder- und Jugendfilmfestival
Seit 2006 gibt es in Marburg das Kinder- und Jugendfilmfestival FINAL CUT. Nach dem ersten Jahr kam auch 2007 ein Jugendfilmwettbewerb dazu.
Entstanden ist FINAL CUT aus einer Initiative von Cineplex Marburg und den Fachdiensten Kultur und Jugendförderung der Stadt Marburg. Das Leitungsteam von Final Cut setzt sich aus VertreterInnen aller drei Bereiche zusammen.
Gezeigt werden in den beiden Wettbewerben jeweils ca. 5 herausragende internationale Kinder- und Jugendfilme. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Filmen aus Europa.
Einen Teil der Filme zeigt das Festival in Marburger Premieren und lange vor dem Bundestart in den deutschen Kinos. Daneben laufen im Programm auch einzelne Filme, die wir auf anderen großen Festivals entdeckt haben und die noch keine deutsche Verleihfirma gefunden haben, also nur beim Festival geschaut werden können.
Spielstätte des Festivals ist das Cineplex Marburg.
Die meisten Filme im Festivalprogramm können zum Sondereintrittspreis von € 5,-besucht werden.
Kooperationsprojekt
Das Projekt FINAL CUT ist eine Initiative der Fachdienste Kultur und Jugendförderung der Universtitätsstadt Marburg und des Cineplex Marburg.
Cineplex Marburg GmbH & Co Filmtheaterbetriebe KG
Biegenstraße 8
35037 Marburg
Universitätsstadt Marburg
Fachdienst Jugendförderung
Frankfurter Straße 21
35037 Marburg
Universitätsstadt Marburg
Fachdienst Kultur
Gerhard-Jahn-Platz 1
35037 Marburg
Festivalteam
Cineplex Marburg
Birgit Peulings
Telefon: 06421-17 30 60
Marion Closmann
Telefon: 06421 -17 300
Universitätsstadt Marburg
Fachdienst Jugendförderung
Friederike Könitz
Telefon: 06421-201-1453
Rahel Jäkel
Telefon: 06421-201-1142
Universitätsstadt Marburg
Fachdienst Kultur
Raphael Peter
Telefon: 06421-201-4112
Konzept
FINAL CUT - das Marburger Kinder- und Jugendfilmfestival ist ein Kooperationsprojekt der Fachdienste Jugendförderung und Kultur sowie des Cineplex Marburg.
2006 fällt der Startschuss, mit dem Ziel Kinder und Jugendliche an das Medium Film heran zu führen und ihre medienpädagogischen Kompetenzen zu fördern. Bei Final Cut wird gezeigt, wie man Filme schauen und verstehen kann. Gezeigt werden in den beiden Wettbewerben jeweils 5-6 herausragende internationale Kinder- und Jugendfilme, die von einer Kinder- und einer Jugendjury bewertet werden. Die Jurys arbeiten selbstständig und ohne Beeinflussung von Erwachsen. Es geht darum, dass die Wahl der jeweiligen Preisträger wirklich die Meinungen der Kinder und Jugendliche repräsentieren. Lediglich die medienpädagogische Moderation findet über Erwachsene statt.
Das Sichtungsteam schaut jedes Jahr mehrere Dutzend Filme und wählt sie nach den FINAL CUT-Kriterien aus.
Auf dem Festival werden nur Filme gezeigt, die folgende Kriterien erfüllen:
→ Die Hauptakteure des Films sind Kinder bzw. Jugendliche.
→ Der Film ist aus der Perspektive von Kindern bzw. Jugendlichen erzählt.
→ Der Film ist für Mädchen und Jungen gleichermaßen thematisch interessant.
→ Im Film werden Themen behandelt, die Kinder bzw. Jugendliche unmittelbar betreffen
und interessieren und die zu ihrem Alltag bzw. zum Leben in Marburg gehören.
→ Der Film folgt einer inneren Logik und ist „rund“.
→ Für die filmische Umsetzung werden visuelle und auditive Mittel verwendet, die ästhetisch
ansprechend sind.
→ In der Gesamtheit des Programms sollen unterschiedliche Lebenswege von Kindern und
Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturen mit all ihren Facetten, Problemen,
Wünschen und Träumen gezeigt werden.
Darüber hinaus ist es der Festivalleitung wichtig, auch Filmen eine Chance zugeben, die absolut sehenswert sind, aber noch keinen Verleih haben und evtl. auch keinen finden.
BUCHEN

Eine Reservierung für Schulklassen für Vormittagsvorstellungen von vielen Final Cut-Filmen ist auch außerhalb des offiziellen Programms möglich.
Bei der Filmauswahl und Reservierung beraten wir Sie gerne.
Anfragen richten Sie bitte an schulkino-marburg[at]cineplex.de!
Reservierung per Telefon:
06421-17 300 (vormittags); 06421-17 30 64 (nachmittags und abends)
Wichtige Angaben:
Filmtitel
Name Schule; Name Lehrkraft; Kontakt-Mailadresse und Tel. der Lehrkraft
Anzahl Schüler; Anzahl Begleitpersonen
Reservierung per Email:
Ihre Reservierung richten Sie bitte an schulkino-marburg[at]cineplex.de!
Wichtige Angaben:
Filmtitel
Name Schule; Name Lehrkraft; Kontakt-Mailadresse und Tel. der Lehrkraft
Anzahl Schüler; Anzahl Begleitpersonen