JUGENDFILME beim letzten Festival 2019 


 

Blinded by the Light

Großbritannien 2018, Regie: Gurinder Chadha, 117 Min., FSK 12 empf. ab 14 Jahren

„Blinded by the Light“ ist eine enthusiastische Geschichte über Mut, Liebe, Hoffnung, Familie und die einzigartige Kraft der Musik, den menschlichen Geist zu beleben. Der Film erzählt die Geschichte von Javed , einem britischen Teenager pakistanischer Abstammung, der 1987 in der englischen Stadt Luton lebt. Inmitten der ethnischen und wirtschaftlichen Unruhen der damaligen Zeit schreibt er Gedichte, um der Intoleranz seiner Heimatstadt und der Unbeugsamkeit seines konservativen Vaters zu entkommen. Als ihm ein Klassenkamerad die Musik von Bruce Springsteen vorspielt, erkennt Javed in Springsteens eindringlichen Liedtexten Parallelen zu seinem eigenen Leben in der Arbeiterschicht. Jared entdeckt ein befreiendes Ventil für seine unterdrückten Träume und findet den Mut, sich in seiner ganz eigenen Stimme auszudrücken.

FILMTRAILER

 

 


 

 

Orangentage

Tschechien, Deutschland 2019, Regie: Ivan Pokorný, 118 Min., FSK 0, empf. ab 12 Jahren

ORANGENTAGE erzählt von Verletzungen, aber auch dem Duft von Orangen, von Tapferkeit, Verantwortung und der ersten Liebe – mit einem Wort: vom Erwachsenwerden. Pferde spielen eine große Rolle, sie symbolisieren die Ungestümtheit und stehen für die Wehmut, angesichts der endenden Kindheit. Eine unterhaltsame und berührende Geschichte frei von Sentimentalität.
Die Liebe zu einem Mädchen, das nach Orangen duftet, die schwierige Beziehung zum Vater, die zärtliche Fürsorge gegenüber der kleinen Schwester und eine Herde Pferde – das ist die Welt von Darek: seine Geschichte über glückliches aber auch schmerzhaftes Heranwachsen in der Abgeschiedenheit des Lausitzer Berglandes. Die Pferde sind keine kostbaren Champions, sondern geschwächte Wesen, die Pflege und Liebe brauchen. Doch auch das reicht nicht aus, um sie zu retten. Dies erfährt Darek am Ende seiner Ferien, die zugleich das Ende seiner Kindheit darstellen. Aber wie sooft ist ein Ende eben auch immer ein Neuanfang.

FILMSEITE

 

 


 

 

Roads

Deutschland 2017, Regie: Sebastian Schipper, 100 Min., FSK 6, empf. ab 14 Jahren

Der 18-jährige Gyllen aus London hat das Wohnmobil seines Stiefvaters entwendet und ist dem Familienurlaub in Marokko entflohen, als er zufällig auf den gleichaltrigen William  aus dem Kongo trifft, der versucht, die Grenze nach Europa zu überwinden, um dort seinen verschollenen Bruder zu suchen. In diesem Moment größter Verlorenheit beschließen die beiden Verbündete zu werden: Angetrieben von jugendlicher Abenteuerlust bahnt sich das ungleiche Paar seinen Weg durch Marokko, Spanien und Frankreich bis nach Calais. Während die Freundschaft und das Vertrauen der jungen Männer zueinander mit jedem Tag wächst, werden sie mit Entscheidungen konfrontiert, die nicht nur ihr eigenes Leben nachhaltig beeinflussen.

FILMSEITE

 

 


 

 

Dem Horizont so nah

Deutschland 2018, Regie: Tim Trachte, 109 Min., FSK 12, empf. ab 12 Jahren

Jessica (18) ist jung, liebt das Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft, als sie sich eines Tages Hals über Kopf in Danny (20) verliebt. Er ist gutaussehend, charmant und selbstbewusst, doch hinter der perfekten Fassade liegt ein dunkles Geheimnis. Jessica muss einsehen, dass es die gemeinsame Zukunft, von der sie geträumt hat, so nicht geben wird, aber eins ist für sie klar: Sie glaubt an diese Liebe und an Danny und sie wird für ihn und diese Liebe kämpfen, denn es kommt nicht darauf an, wie lange man geliebt hat, sondern wie tief.

FILMSEITE

 

 


 

 

Schwimmen

Deutschland 2018, Regie: Luzie Loose, 102 Min., FSK 12, empf. ab 14 Jahren

Nach der Trennung von Elisas Eltern, gerät das Leben der 15-jährigen aus den Fugen. Mit Mutter Anna muss sie aus dem gemeinsamen Einfamilienhaus am Stadtrand in eine Sozialwohnung mitten in Berlin-Neukölln ziehen. Ihr Körper reagiert auf den Stress mit Ohnmachtsanfällen. Während einer solcher Episode nach dem Schwimmunterricht, nehmen Ihre Mitschüler*innen Elisas Verletzlichkeit zum Anlass, sie zum Opfer in der Klasse zu machen. In diesem Moment tritt Anthea  in ihr Leben. Sie ist schön, selbstbewusst und unerschrocken und holt Elisa in kürzester Zeit aus ihrer wehrlosen Starre heraus. Die beiden werden beste Freundinnen und entwickeln ein Spiel, in dem sie alles, was sie tun, mit den Kameras ihrer Handys festhalten.

FILMSEITE

 

 Änderungen und Irrtümer vorbehalten.